Ah-Bah!

(Angewandtes, holistisches Bildbetrachtungs-Anleitungs-Hilfssystem)

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Spontanbericht


Um was geht es beim Spontanbericht?
Stellen Sie sich vor, Sie und Ihr Partner haben sich in eine Ausstellung begeben. Sie biegen beide schlendernd um die Ecke als Sie genau dieses Bild hier sehen. Was sagen Sie zu Ihrem Partner? Dieser spontanen Reaktion zuvor ist ein interner Analyse-Prozess abgelaufen: Ihr Hirn hat das Bild analysiert und für irgendwie befunden. Ob gut oder schlecht, schön oder schlimm... sie haben den ersten Eindruck schon hinter sich. Formulieren Sie diesen spontanen ersten Eindruck, so teilen Sie dem Fotografen wohl das wichtigste mit was Sie können: nämlich welche Wirkung die Bilder auf einen Betrachter haben können.

Mögliche Fragen die der Spontanbericht beantwortet

  1. Was war Ihre spontane erste Gesichts-Reaktion auf das Bild?
  2. Welches Bildelement, welcher Aspekt ist Ihnen am ersten aufgefallen?
  3. An was erinnert Sie das Bild?
  4. Welche Gefühle und Assoziationen löst das Bild bei Ihnen aus?
  5. Geben Sie dem Bild einen Titel
  6. Konstruieren Sie eine Bildlegende. In wenigen Sätzen zusammenfassen was essentiell ist.
  7. Wem würden Sie so eine Foto schenken wollen?


WICHTIG!
Was das Bild mit Ihnen anstellt kann keiner in Frage stellen. Das ist Ihre höchst-individuelle Angelegenheit. Fassen Sie das Feedback auch so ab: das Bild ist nicht schlecht, sondern Sie finden das Bild schlecht... Machen Sie Ich-Aussagen: "Ich finde das Bild schlecht" ist eine unbestreitbare Aussage, "das Bild ist schlecht" ist die Behauptung eines Überheblichen. Wenn Sie das beachten, dann dürfen Sie jegliche (jugendfreie) Reaktionen als Feedback schreiben.

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