Ah-Bah!

(Astrein homosapienskonformes Bildbetrachtungs-Anleitungs-Hilfssystem)

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Die Bildbetrachtung in 5 Minuten

Vorgehen:

  1. Schritt: Lehnen Sie sich zurück, richten Sie es sich bequem ein und lassen Sie das Bild auf der Netzhaut zergehen (bildlich gesprochen). Tun Sie das während ca. 30 Sekunden. Notieren Sie kurz welche spontanen Gedanken aufgekommen sind.

  2. Schritt: suchen Sie mindestens einen Aspekt des Bildes den sie positiv bewerten können und notieren Sie sich das.

  3. Schritt: nehmen sie drei (oder mehr) Aspekte aus der Checkliste und betrachten Sie das Bild jeweils für 15-20 Sekunden unter diesen Gesichtspunkten. Notieren Sie bei jedem Durchgang eine Aussage in einem Satz.

  4. Schritt: finden Sie mindestens einen Aspekt den man noch verbessern könnte.

  5. Schritt: Formulieren Sie das Feedback

Feedbackstruktur:
Schreiben Sie eine Meldung die zuerst den Spontanbericht enthält, listen Sie dann die positiven Aspekte auf und schreiben Sie die drei oder mehr Sätze zu den von Ihnen beobachteten Aspekten und hängen an, was Sie denken könnte verbessert werden.

Kommentar:
Sie werden staunen wieviel Freude Sie mit solchen Feedbacks bei den Fotografen auslösen. Und Sie werden mindestens nochmal so viel staunen was es eigentlich in den Bildern noch alles zu sehen gibt. Sie werden merken wie spannend es sein kann zu beobachten wie ein Bild die eigene Innenwelt verändern kann. Und falls Sie gerne besser Fotografieren können möchten, dann ist so eine Bildbetrachtung wohl die beste Schulung die Sie überhaupt machen können. Sie finden eine Starthilfe in Form einer Checkliste für Kurzkritik sowie in der Tabelle über visuelle Submodalitäten.

Und zudem:
Wieviel mehr Spass macht es Ihnen selber, wenn Sie merken dass die Leute Ihre Bilder ernst nehmen? Dass sie sich Zeit nehmen um sie richtig gut anzuschauen? Und wie viel bringt es Ihnen selber zu hören wie die Bilder ankommen, und warum, was sie auslösen und wie sie das tun?


Der Fragen-Generator hilft Ihnen sinnvolle Fragen an das Bild zu stellen - und Sie lernen dabei sehr viel über die Sprache der Fotografie.


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